Menschen für Tierrechte Regensburg e.V.
Menschen für Tierrechte Regensburg e.V.

Themen

Überregional

Lieber Besucher unserer Homepage:


Die Fülle an Themen im Bereich des Tierrechts/Tierschutzes ist sehr, sehr umfangreich. Neben den zentralen bekannten Problemen gibt es sehr viele aktuelle Ereignisse und Entwicklungen die bundesweit und in der EU die Politik und Wirtschaft, Gesetzgeber und
Rechtssprechung betreffen. Auch zahlreiche Stellungnahmen zu ethischen und moralischen Normen im Umgang mit Tieren dürfen nicht zu kurz kommen, da sie von sehr großer Wichtigkeit sind.
Aus diesem Grunde finden wir es für sinnvoll, für den gesamten Themenüberblick unmittelbar die Homepage unseres Bundesverbandes zu empfehlen!


Alle Themen , Kampagnen, Aktionen:

In sehr ausführlicher und sachlich informativer Form sind
zu finden auf der Homepage unseres Bundesverbandes:


Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner

www.tierrechte.de

oder einfach unter
Suchmaschine „Bundesverband Menschen für Tierrechte“

Alle Beiträge sind von fachlich kompetenten Mitgliedern des Verbandes verfasst 

Newsletter :

Außerdem können sie online den 14-tägigen aktuellen Newsletter mit Pressemitteilungen des Bundesverbandes und aktuellen Infos unter www.newsletter.tierrechte.de 
anfordern. Selbstverständlich wird Ihre e-Mail-Adresse vertraulich behandelt

Verbandsklagerecht /Klagerecht für den Tierschutz

 

Das Klagerecht ermöglicht Tierschutz- und Tierrechtsverbänden Missstände vor Gericht anzuklagen , was bisher immer noch  nicht möglich ist und Verbesserungen im Klageweg vor Gericht einzufordern .

 

Am 10, Juni 2015  wurde im Bayerischen Landtag der Gesetzesantrag der Grünen auf Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Bayern mit Stimmenmehrheit von CSU und Freien Wählern  zum vierten mal abgelehnt .  SPD und Grüne stimmten dafür  (96 Nein-Stimmen, 54 Ja-Stimmen, 0 Enthaltungen).

 

Eine Schande für Bayern !

 

Die Tierschutz-Verbandsklage wäre verfassungsrechtlich längst geboten und gehört zu den zentralen Forderungen des Tierschutzes auf Bundes- und auf Länderebene nachdem 2002 Tierschutz als Staatsziel in die Bayerische Verfassung und in das Grundgesetz   aufgenommen wurde. 

Leider ohne jegliche praktische Auswirkung ! Weder in der Rechtsprechung, noch bei der Gesetzgebung noch bei den Behörden hat Staatsziel Tierschutz auch nur die geringste Auswirkung erzielt !!

 

In den Bundesländern Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und in Baden –Württemberg ist das Klagerecht bereits in deren Verfassungen verankert, in weiteren  Bundesländern wurden Gesetzesentwürfe eingebracht. 

 

Das Klagerecht wäre zudem zwingend notwendig aufgrund des totalen Ungleichgewichtes ,einer ungleichen Rechtslage von Tiernutzer und dem Tierschutz , ein unannehmbarer Zustand zu Lasten der Tiere:  Tierhalter können klagen, Tierschützer nicht !

 

Zentrale Schwerpunkte im Verbandsklagerecht sind Schutz der Lebensräume, Recht auf Schmerzfreiheit, Recht auf artgemäßes Verhalten und das Recht auf weitgehende Bewegungsfreiheit .

 

Die „Menschen für Tierrechte Regensburg „ kämpfen weiter für die Einführung des Klagerechts für Tiere und bitten um Unterstützung !

Regional

Katzenelend

 

Geradezu beschämend ist das Katzenelend auf unseren Straßen, vor allem auf dem Lande!

Krank, abgemagert, verletzt und müde fristen Millionen dieser armen Geschöpfe ihr 

armseliges Dasein durch die Jahreszeiten. Ohne Obdach, geschwächt , dem Regen, 

der Kälte des Winters  und der Kälte vieler Mitbürger gnadenlos ausgesetzt !  

Überrollt von Traktoren auf den Feldern ,von Fahrzeugen auf unseren Straßen  oder 

ersäuft  wie  lästiges Ungeziefer.  Man sollte sie sich genau ansehen die oft blinden, 

dreibeinigen , verwundeten und kranken  Kreaturen , die sogenannten 

Mitgeschöpfe der Menschen, wenn sie nachts aus ihren armseligen Verstecken 

kommen  auf der Suche nach etwas essbarem. Ein Glück wenn ab und zu doch ein  

Landwirt  ein Herz hat und ihnen wenigstens eine Schale  Milch gewährt. 

Wenn ein Mitbürger einem verwahrlosten Kater nachts einen Unterschlupf gewährt,   

aber das ist selten !

 

Tierschützer die oft unter vollem Einsatz Ihrer gesamten Freizeit und Ihres Einkommens 

versuchen Hilfe zu leisten stehen alleine da und werden im Stich gelassen, sind völlig überfordert !

 

Um das Elend an der Wurzel zu anzupacken wäre dringend eine Kastrationspflicht zu verordnen. Warum:   Katzen sind sehr fruchtbar: Ein Katzenpaar hätte bei 12 Jungen im Jahr, sollten sie sich unbehindert vermehren , rein theoretisch eine Million Katzen erzeugt.

 

Aus diesem Grund sind die Gemeinden gefordert endlich die Kastrationspflicht einzuführen.  In manchen Städten in Deutschland ist das schon geschehen. Es fragt sich ob auch Regensburg und ob die umliegenden Gemeinden dazu bereit sind ! 

 

Die Vermehrung der Katzen sollte endlich in geregelte Bahnen gelenkt werden !

 

Anfragen der örtlichen Tierschutzorganisationen bei den Behörden blieben bisher leider ohne Erfolg ! 

 

Achtung Katzenhalter:

 

Auch wenn Sie ihre Lieblinge gut halten, sollten Sie ihre Tiere kastrieren 

um noch größeres Unheil zu vermeiden, eigentlich aus purer Einsicht und Vernunft  ! 

 

Wenden Sie sich an Ihre Gemeinde geben Sie den Tieren ihre Stimme!  

Pferdekarussell  – für die Fohlen und Ponys ein ewiger Kreislauf !

 

An Wochenenden auf Jahrmärten ein ewiger Kreislauf von Mittag bis in den späten Abend: Fohlen und Ponys meist  ohne Pause  im Pferdekarussell ,immer im Kreis,  immer in der gleichen stumpfsinnigen Laufrichtung ,stupid und reizlos, immer müde, geduldig und oft durstig . Pferdekarussell ,eine Freude für die Eltern und deren Kinder. Nach stundenlangem Kreislauf eine Qual für die Fohlen und Ponys,  die oft auch  erst nur Kinder sind . Ein Pech für sie dass sie nicht zu der Spezies Mensch gehören.

 

Im Jahre 2011 beobachteten die „Menschen für Tierrechte Regensburg „ den Betrieb des  Pferdekarussells auf der Regensburger Dult an zwei Wochenenden. Die Beobachtungen wurden lückenlos protokolliert und mit Verbesserungsvorschlägen an das Umweltamt Regensburg weitergeleitet. Leider erfolglos.

 

Es gibt Gutachten , Leitlinien der Bundesregierung  , Beurteilungen, Stellungnahmen von Tierärzten, und  Tierschutzverbänden die einen tierschutzgerechten Ablauf des Pferdebetriebes empfehlen um das Los dieser Tiere zu verbessern.

Darunter fallen längere Pausen, Auswechslungen, Tränkung, Änderung der Laufrichtung.

Es besteht der begründete Verdacht dass sich viele Betreiber nicht an diese Empfehlungen halten

 

 

Vor allem aber stellt sich natürlich generell die Frage ob Betriebe wie Pferdekarusselle  nicht einfach überhaupt ganz verboten und abgeschafft werden sollten !  In immer mehr Gemeinden werden daher Pferdekarusselle nicht mehr zugelassen ! 

 

Wann geschieht das endlich auch in Regensburg, der Weltstadt mit Herz ?????

 

 

 

 

Ein weiteres Thema schließt sich an dieses an:

 

 

 

Zirkus mit Wildtieren – niemals artgemäß und überhaupt auch noch  zeitgemäß ?

 

Es bedarf keiner Überredungskunst begreiflich zu machen dass Elefanten, Bären und andere Wildtiere auf ein paar Quadratmeter Zirkuswagen nicht artgerecht untergebracht sind. 

Nur um Kindern eine  Freude zu machen sollte kein Löwe viele Jahre auf ein paar Quadratmeter hinter Gitter vegetieren. ? 

Eine humane Erziehung würde viel eher die Kinder auf das Leid der Wildtiere hinweisen und ihnen damit begreiflich machen warum e sie im Zirkus nicht gehalten werden können.. 

 

Viel Beifall  hatte an Weihnachten 2015  in Regensburg Zirkus Roncalli , er hat keine Wildtiere  mehr und sie wurden auch nicht vermisst.

 

Unsere Bitte an die Stadt Regensburg: 

Keine Erlaubnis für Zirkusbetriebe mehr mit  Wildtieren auf den öffentlichen Plätzen der Stadt Regensburg !

Dauerthema : 

 

Tierversuchszentrum am Regensburger UNI-Klinikum


Im Spätherbst 2007 wurde das neu errichtete Tierversuchszentrum am Klinikum Regensburg, ,eines von drei neu in Bayern errichteten Zentralgebäude , eingeweiht- Unser Verein wandte sich mit Aktionen und Protesten gegen diese Einrichtung. Es wurden 6500 Unterschriften gesammelt und ein ausführliches Gespräch mit dem damaligen bayerischen Kultusminister Goppel über Sinn und Notwendigkeit von Tierversuchen geführt , die Unterschriften wurden ihm persönlich überreicht
Das 30,7 Millionen Euro teure Gebäude ist eines der drei neu vom Bayerischen Staat geschaffenen Tierversuchszentren (Erlangen, Würzburg, Regensburg) in Bayern.
Auf dem Haidplatz in Regensburg protestierten im November 2007 Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen gegen diese Einrichtung.
Veranstalter war unser Verein Menschen für Tierrechte Regensburg,
Grundsätzliches

Die Tierschutzorganisationen fordern die Abschaffung von Tierversuchen aus wissenschaftlichen, sowie aus ethischen Gründen und an deren Stelle die Förderung
und den Einsatz alternativer, tierversuchsfreier Forschungsmethoden für die Bekämpfung von Krankheiten. Ersatzmethoden zum Tierversuch (Alternativen zum Tierversuch) sind bereits 
sehr zahlreich vorhanden und haben geradezu revolutionäre Fortschritte erzielt.
Wissenschaftliche Gründe:

Viele aktuelle internationale wissenschaftliche Studien von ehemaligen Tierexperimentatoren belegen, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind und kaum etwas zur Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten beitragen.
Auch das beim Menschen komplexe Krankheitsgeschehen „Krebs“, in welchem Tiere „künstlich“ mit Krebszellen infiziert werden, ist nicht auf Menschen übertragbar.
Aus ethischen Gründen .....
...werden Tierversuche abgelehnt, da Tiere fühlende, schmerzempfindliche Lebewesen sind , wehrlos und völlig abhängig von der Willkür der Menschen. Alllein aus diesem Grund gibt es keine ethische Rechtfertigung zur Verwendung von hilflosen Tieren für diese Forschungsvorhaben, völlig unabhängig von dem in Aussicht gestellten Erfolg. Tiere haben ihren Eigenwert und sind keine Messinstrumente oder Versuchsobjekte für die Forschung.
 
Tiergerechte Reduzierung des Stadttaubenbestandes in Regensburg

                                                                             Quelle: Ferry Wittke, Regensburg 2009

 


Stadttauben verursachen in Städten Probleme


- Verschmutzung der Häuserfassaden mit Kot 
- Belästigung durch Brüten in Wohngegenden 
- Belästigung der Passanten durch Schwärme 

Der Ärger der Bürger ist verständlich aber: 

Töten und Aushungern durch Fütterungsverbot sind jedoch auf Dauer keine tiergerechten Lösungen und entsprechen nicht mehr dem zeitgemäßen ethischen Standart des Tierschutzes.


Neue Lösungen in anderen Städten


Es wurden bereits schon vor 20 Jahren Konzepte und Lösungen erarbeitet welche die Interessen der Haubesitzer, der Passanten und des Tierschutzes gleichermaßen berücksichtigen.


Das Konzept
Taubenschläge oder Türme werden an geeigneten Stellen errichtet, fachlich betreut und die Taubeneier werden durch Gipseier ausgetauscht um zu verhindern dass sich die Tauben weiter vermehren. Es erfolgt langfristig eine Reduzierung der Anzahl der Tauben auf einen stadtverträglichen Taubenbestand. Die Tauben bleiben in den Schlägen, eine Verkotung der Fassaden findet nicht mehr statt. In über 50 Städten der Bundesrepublik wird dieses Konzept zur Reduzierung und Regulierung des Taubenbestandes bereits erfolgreich umgesetzt. Positive Erfahrungen anderer Kommunen liegen vor.
Regensburger Initiative
Auch in Regensburg versucht man nun diese tiergerechte Lösung zu verwirklichen. Eine Arbeitsgruppe hat sich in Regensburg gegründet und sucht die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Stadträten, Hausbesitzern,und freiwilligen Helfern.


Kontakt:
Karlheinz Seidl / Menschen für Tierrechte Regensburg e.V. Tel.: 0941 82707 
V.i.S.d.P.: : Karlheinz Seidl ,Regensburger Straße 48, 93138 Lappersdorf

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